Pfingstsonntag, 31. Mai ,10.30 Uhr Gottesdienst in unserer Tersteegen-Kirche

Quelle GEP/Lotz

Wir bitten auf Grund der Hygiene-Richtlinien um Voranmeldung entweder in unserem Gemeindebüro, bei Herrn Volker Busch oder über unsere Homepage (Kontaktformular).

Christi-Himmelfahrt, 19.00 Uhr, Zoom-Gottesdienst

Herzliche Einladung zum Zoom-Meeting-Gottesdienst zuhause am PC, Laptop oder Handy.

Wir feiern zusammen Gottesdienst – aber auf Abstand. Jede und jeder zuhause kann mitfeiern. Wir singen, beten, lassen uns inspirieren, loben Gott, feiern zusammen  Abendmahl und lassen uns segnen. An Himmelfahrt geht es darum, was Jesus uns hinterlassen hat. Er ist zu seinem Vater in den Himmel zurückgekehrt und die Frage ist: Was bleibt? Darüber wollen wir nachdenken.Sie brauchen Zoom nicht herunterzuladen. Klicken Sie auf den Link unten bzw. rufen ihn auf und schon sind Sie dabei. Bitte halten Sie eine Kerze, Brot, Wein oder Saft sowie ein Blatt Papier und einen dicken Stift oder Filzstift bereit!

Wir freuen uns auf diesen gemeinsamen Gottesdienst mit Ihnen
Ihr Pfarrerehepaar Felicitas Schulz-Hoffmann und Jürgen Hoffmann

Zoom-Meeting beitreten    https://zoom.us/j/93011056486

Online-Gottesdienst am Sonntag, 24. Mai, aus der Ev. Tersteegenkirche

Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann (Ev. Tersteegen-Gemeinde) predigt im Innenhof

Freut euch über die Hoffnung, die ihr habt

Predigt zu Gemeinde von Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann in Corona-Zeiten
„Was unterscheidet uns als christliche Gemeinschaft von anderen Gemeinschaften?

Es ist der Glaube an Gott.

Solidarität, Miteinander, Fürsorge, das finden Sie auch in anderen Gemeinschaften; iIn der Nachbarschaft, in der Familie, im Verein, und das ist auch gut so. Gerade jetzt in Corona-Zeiten brauchen wir diese Gemeinschaft besonders. Viele erleben es auch als etwas Besonderes, dass sie ein Miteinander mit anderen erfahren. Ich verbinde unseren christlichen Glauben mit dem Symbol des Kreuzes.Das Kreuz hat zwei Richtungen. Die horizontale Ebene und die vertikale Ebene. Das Kreuz verbindet beide Richtungen. Die horizontale Ebene steht für die Verbundenheit miteinander. Wir gehören zusammen, wir stehen füreinander ein. Die vertikale Ebene steht für die Verbindung zwischen Gott und uns. Und diese Verbundenheit bringt unserem Leben                                                                     erst die richtige Tiefe. Gott kommt zu uns, ja bis zu unseren Tiefpunkten. Im                                                                                 Glaubensbekenntnis heißt es sogar: „hinabgestiegen in das Reich des Todes“.

Wir vertrauen auf Gott, von dem wir herkommen und zu dem wir zurückkehren und der die Welt in seinen Händen hält. Im Gebet halten wir die Verbindung. Wir können Gott nicht sehen, aber mit ihm reden. Das Gebet ist unsere Verbindung zu Gott. Und Gott ist immer online. Doch unsere Leitung ist unterschiedlich frequentiert: mal Standleitung, mal nur kurze Grüße, ein Stoßgebet oder auch schon mal Funkstille. Bis wir uns erinnern: Gott ist da. Er wartet auf mich, dass ich mich mal melde.Ihm kann ich sagen, was mir auf dem Herzen liegt.

Dieses Gespräch mit Gott -Gebet genannt – ist eine echte Lebenshilfe.

Ich lade Sie ein: Probieren Sie es aus. Gott freut sich, mal wieder von Ihnen etwas zu hören und ist gespannt, was Sie ihm zu sagen haben.“

Botschaften aus unserer Gemeinde

Monika Albrecht-Witzel: „Vielfältige Kontakte – trotz Abstand“

Hilde Lück und Werner Küpper: „Wir sind gerade jetzt für vieles dankbar“

Dr. Ingeborg Hardin: „Mein Glaube hilft mir in dieser Zeit“

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Schuart, Bewohnerin im Tersteegenhaus im Gespräch mit Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann über ihre Eindrücke in Corona-Zeiten

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachbarschaft in Covid-19 Zeiten: Kuchen und Essen über Balkongrenzen Monika Albrecht-Witzel und Karin Nell im 2. OG.

 

 

Die Predigt von Pfarrer Axel Weber

„Liebe Schwestern und Brüder, 
heißt es im Volksmund nicht „Hoffen und Harren hält manchen zum Narren“?
Manchmal macht man sich ja auch falsche Hoffnungen.
Man malt sich etwas aus: die Ferienwohnung wird wunderschön sein; die Angebetete wird meine Gefühle sicher erwidern, im neuen Job sind die Kolleg*innen viel freundlicher und die Chefin ist eine wirklich gute Führungskraft. Nicht selten werden wir dann enttäuscht. Wir haben uns falsche Hoffnungen gemacht. Viele resignieren dann. Besser nichts mehr von niemandem erwarten, dann kann man auch nicht enttäuscht werden. Der Apostel Paulus ist hier ganz anders drauf: „Seid fröhlich in der Hoffnung.“ Er spricht ja nicht von einer selbst gestrickten Hoffnung, nicht von Erwartungen ohne Grundlage. Paulus spricht von der Hoffnung, die Gott uns aufgerichtet hat. Unglücklich wird man nur an den eigenen Erwartungen. Fröhlich macht uns dagegen der Hoffnungshorizont, in den Gott uns stellt. 
Welches sind diese Hoffnungen? Drei will ich nennen. 
Die erste Hoffnung: Die Gemeinschaft untereinander. Unser Glaube stiftet Gemeinschaft. Wir sind Teil einer Gemeinde. „Wie ist Ihnen, trotz Corona-Krise, Ihre Gemeinde erfahrbar?“, so lautete eine unserer Fragen an die Gemeindeglieder, die ihre kleinen Videos geschickt haben. Viel haben wir gehört von Einkaufshilfen, von Telefonaten und Briefen, von Besuchen und Spaziergängen in der gebotenen Distanz. So nehmen wir uns „der Nöte der Heiligen an“. (Als Protestanten wissen wir uns ja alle als Gemeinschaft der Heiligen, nicht nur – wie die Katholiken meinen – irgendwelche Glaubenshelden.) Und die Zeit, in der wir wieder „Gastfreundschaft üben“ können, wird auch noch einmal kommen.
Die zweite Hoffnung: Die Gemeinschaft über alle Zeiten und Orte hinweg.
Wir haben das Zeugnis der Bibel.
Wenn wir die Psalmen lesen – so wie die eine Dame das in der spirituellen Gemeinschaft mit anderen jeden Tag macht – oder die Geschichten des Alten Testaments und das Leben und die Lehren von Jesus, dann dürfen wir uns aufgehoben wissen in einer Gemeinschaft, die über die Jahrtausende hinweg reicht und schon so viel durchgestanden hat. Das ist die Kraft des Glaubens, das macht uns Mut, dass auch wir diese Corona-Krise durchstehen werden. In den Videos, die wir gesehen haben, haben ja einige der Senior*innen gesagt, ihr Glaube, sei trotz allem „social distancing“ eher näher an Gott gerückt. Diese geistliche Gemeinschaft und dieser Glaube sind es auch, die uns nicht verzweifeln lassen, wenn liebe Menschen, vielleicht sogar der liebste, isoliert im Krankenhaus sterben oder im Altenheim auf Besuch verzichten müssen.

Die dritte Hoffnung: Die Gemeinschaft mit Gott durch Jesus Christus.
In Jesus Christus haben wir den Fels in der Brandung, die Hoffnung, die niemals zerbricht. Unsere Hoffnungen zerschellen spätestens am Tod. An vielen Krankenbetten hörte ich den Satz „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Und ja, die Hoffnung stirbt zuletzt, und dann stirbt der Mensch, und sein Hoffen war vergeblich. … Aber die Hoffnung, die Jesus uns an Ostern aufgerichtet hat, zerbricht nicht am Tod, sie steht für die Hand, die festhalten kann, auch wenn wir alles loslassen müssen, auch wenn wir uns selbst, unser Leben loslassen müssen. Diese Hand reicht über die Gräber hinaus, sie hält uns fest und zieht uns auf die andere Seite des Lebens, ins ewige Leben, dorthin, wo alles gut ist, so wie am Anfang alles gut war. So, wie es am Relief der Fassade des Gemeindehauses im Zitat von Tersteegen zum Ausdruck kommt: „Kommt stärket euren Mut / Zur Ewigkeit zu wandern / von einer Kraft zu andern / es ist das Ende gut.“ In dieser Hoffnung können wir geduldig sein in Trübsal. Heute würden wir sagen, wenn uns die Depri packt. Wir dürfen uns trösten, dass auch wieder bessere Tage kommen, und dankbar sein für den familiären oder freundschaftlichen Halt, den viele auch jetzt täglich erfahren. In Gott haben wir außerdem einen Freund, der immer zuhört, auch wenn alle anderen  schon lange abwinken. Im Gebet schenkt uns Gott den Weg, uns selbst zu verändern, unsere Meinungen und Positionen zu überprüfen, sein Wort in uns arbeiten zu lassen, Möglichkeiten zu entdecken, zurückzurudern, wo wir uns verrannt haben. So, wie die Reflexion eines Herren im Video-Beitrag, die alte Normalität hinterfragt. Ist Klimawandel, Tod der Migranten auf ihrem Weg aus den Kriegsgebieten, ist Waffenhandel und Krieg wirklich “normal“?“

Christiane Sauer, Kantorin in Unterrath/Lichtenbroich, begleitet mit ihrer Querflöte unsere Kantorin Yoerang Kim-Bachmann an der Orgel

Wir singen aus dem Ev. Gesangbuch: 243; 1+4+6 Lob Gott 252; 1-3+7

 

Gottesdienst im Tersteegen-Haus

Ein Präsenz-Gottesdienst findet am Donnerstag, 28. Mai, auch wieder im Tersteegen-Haus statt. Allerdings wie schon beim letzten Gottesdienst im April (siehe Foto) im Freien.

Auf Grund der strengen Corona-Hygiene Richtlinien streng getrennt von den Heimbewohnern.

 

Unser Video-Gottesdienst im Nordpark am 3. Mai

Bereits über 1.000 „Klicks“ konnte unser „Freiluft-Gottesdienst“ im Düsseldorfer Nordpark und im Japanischen Garten bis jetzt verzeichnen

 

Texte und Fotos (soweit nicht anders angegeben): Hans Albrecht Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter H. Albrecht,  (Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf    E-Mail    hans.albrecht@evdus.de