Wie sollen wir leben als christliche Gemeinde?

 

 

Horst Gieseler

 

Darüber denken die Texte und Lieder dieses 7. Sonntags nach dem Dreieinigkeitsfest nach. Der Wochenspruch aus dem Epheserbrief (2,19) stellt fest: So seid ihr nun nicht mehr Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Wir sind Gottes Weltbewohner über alle Grenzen hinaus. Das ist ein anderes, immer wieder neues Lebensgefühl, ein Gefühl von Freiheit.

Der Predigttext greift diesen Gedanken auf. Er steht heute im Hebräerbrief 13, 1 – 3. Damit ist das Thema der heutigen Predigt vorgegeben: Christus begegnen.
 

 

Gottesdienst am Sonntag, 26. Juli,

um 10.30 Uhr mit Prädikant Horst Gieseler

 „ Der Brief an die Hebräer, der im Neuen Testament überliefert ist, ist ein harter Brocken. Aber plötzlich, gegen Ende, kommen drei einfache, klare Sätze. Die sind auch der Text, der uns für heute aufgegeben ist, er steht im Brief an die Hebräer, im 13. Kapitel, die Verse 1-3:  (1) Bleibt fest in der brüderlichen Liebe. (2) Gastfrei zu sein vergesst nichts; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt. (3) Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt. Amen.
Auf einmal ist alles völlig klar und einfach. Damit kann man etwas anfangen. Bis heute. Diese Sätze kann man sofort verstehen. Am Ende geht es um die brüderliche, die geschwisterliche Liebe. Denn die geschwisterliche Liebe ist nichts anderes als Solidarität und Barmherzigkeit mit den anderen Menschen, es ist nichts anderes als die Liebe, die Gott seinem Volk gezeigt und in Jesus Christus bestätigt hat. Die ganze lange Predigt hat diese einfachen Sätze vorbereitet: „Gastfrei zu sein vergesst nicht, denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“
Es ist auch aus heutiger Sicht verblüffend, liebe Gemeinde, dass als erster Hinweis darauf, wie wir die Liebe leben können, die Gastfreundschaft kommt. Mit der Gastfreundschaft haben wir so unsere Probleme. Groß sind die Sorgen, dass die vielen Menschen, die da zu uns kommen, nichts Gutes wollen. Groß sind die Sorgen, dass wir das nicht bewältigen können, weil die Mittel nicht reichen oder gar, dass wir unsere Identität verlieren, weil uns die Fremden überrollen.
Doch der Apostel, dessen Namen wir nicht kennen, geht damit ganz anders um. Es wird nicht beschwichtigt oder argumentiert, es kommen keine ausführlichen Statistiken, noch weniger kommen Bemerkungen, die diese Ängste und Sorgen glatt bügeln. Es kommt ein sehr schöner Gedanke, liebe Gemeinde:
Es könnte doch sein, dass ihr Engel beherbergt, die euch Segen bringen. Schon darum sollte man gastfreundlich sein.“

 

Kantorin Yoerang Kim-Bachmann

Aus dem Urlaub zurück:

An diesem Sonntag wird der Gottesdienst wieder von unserer

 Kantorin Yoerang Kim-Bachmann

musikalisch begleitet.

Die Lieder:
EG 452. 1,2+5   Er weckt mich alle Morgen
EG 181.6           Laudate omnes gentes
EG 251.1-4       Herz und Herz vereint
EG 268             Strahlen brechen viele
EG 607             Herr, wir bitten

 

 

dürfen von unseren Kirchsängern*innen leider immer noch nicht mitgesungen werden.                                                                                    

 

Axel Maennchen

 Während des Gottesdienstes dürfen die Masken abgenommen werden.
Es gelten aber weiterhin die Corona Hygiene-Richtlinien. Bitte kommen Sie rechtzeitig zum Gottesdienst, da wir weiterhin Ihre Daten erfassen müssen. Sie können sich natürlich auch weiterhin anmelden. Es dürfen wieder zwischen 49 bis 70 Besucher*innen am Gottesdienst teilnehmen.

Anmeldungen sind nicht mehr erforderlich!

 

 

Bei schönem Wetter laden wir vor der Kirche wieder zu einer Tasse Kaffee oder Tee ein.

 

 

Notfallseelsorge Düsseldorf

Video-Gottesdienst am 2. August

Pfarrer Jürgen Hoffmann

„Herzlich Willkommen zu unserem Gottesdienst. Manchmal ist das Leben bunt und schön. So wünschen wir es uns.
Aber nicht immer ist es so und manchmal verändert ein Moment alles im Leben.
Schauen wir hin und nehmen wir sie wahr, die offensichtlichen und die eher verborgenen Notfälle? Und sehe ich selbst weg, wenn es unangenehm wird?

Als Pfarrerinnen und Pfarrer, als Kirche stehen wir für Seelsorge. Für das Dasein in Krisensituationen. Für Nähe und für Begleitung. Für ein Stück selbstverständlich gelebte Mitmenschlichkeit.

Ich empfinde es als ein Segen, dass es hier in Düsseldorf, wie in anderen Städten und Regionen auch, eine gut organisierte Notfallseelsorge gibt. Zu jeder Zeit erreichbar.

Immer an der Seite von Menschen, die gerade eine schwierige Situation durchstehen. Die professionelle Hilfe geben können. Die da sind – für die Betroffenen, für Angehörige, aber auch für die Einsatzkräfte selbst.

 

Pfarrer Olaf Schaper und Jürgen Hoffmann

Seelsorge in der Gemeinde und Notfallseelsorge – die beiden können sich gut ergänzen.

Das haben wir, Olaf Schaper und ich, mehrmals erlebt. Gerade in schwierigen Situationen.

In diesem Gottesdienst werden Sie drei besonderen Menschen begegnen.

Olaf Schaper als Pfarrer in der Notfallseelsorge Düsseldorf und der Evangelischen Seelsorge, und Renate und Bernd Parlow.

Ich empfinde es als Segen, dass Sie uns heute an ihrer Geschichte, an ihrem Leben teilhaben lassen.“

 

 

Bernd Parlow  Pfarrer Olaf Schaper  Renate Parlow

Für Menschen, die plötzlich mit Unfall- oder Verlusterlebnissen konfrontiert werden, bietet die Notfallseelsorge Düsseldorf rund um die Uhr eine schnelle “Erste Hilfe für die Seele” in Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an. Das geschieht unaufdringlich, verschwiegen, überkonfessionell und unentgeltlich.
Die Notfallseelsorger/innen sind erfahrene Mitarbeiter, die in Verlust- und Krisensituationen Unterstützungen anbieten, Abschiednehmen von

 

Verstorbenen ermöglichen und die Übermittlung an psychosoziale Einrichtungen und Selbsthilfegruppen übernehmen.

 

Musikalisch begleitet werden wir in diesem besonderen Video-Gottesdienst von unserer Kantorin Yoerang Kim-Bachmann.

Unterstützt wird sie von der Sopranistin Stefanie Brijoux und der Geigerin Seunghae Kürten.

 Beide haben uns schon mehrmals in unseren Konzerten und zuletzt am Ostersonntag in unserem Online Gottesdienst erfreut.

 

 

Tersteegen-Musikschule e.V

Jetzt schon anmelden

 Nach den Sommerferien beginnt wieder der Unterricht an der Tersteegenmusikschule e.V. in den Räumen unserer Gemeinde.

 

Wir bieten Einzelunterricht für die Instrumente Geige, Cello, Trompete, Schlagzeug und Gitarre an. Bestens qualifizierte Lehrkräfte mit abgeschlossenem Hochschulstudium wecken und entfalten die musikalischen Gaben der Kinder. Das Angebot wird abgerundet durch die musikalische Früherziehung. Hier können Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren unter Anleitung spielerisch Instrumente ausprobieren, singen und tanzen.
Einzelunterricht – wöchentlich, wahlweise 30 oder 45 Minuten

  • Cello Flöte Klavier Geige Gitarre Schlagzeug Trompete
  • Musikalische Früherziehung 3 bis 6 Jahre Gruppenunterricht mit maximal 10 Kindern

Anmeldungen können auch in den Ferien unter musikschule@tersteegenkirche.de  vorgenommen werden.
Informationen gibt es unter www.tersteegenkirche.de

 

Wir machen Sommerpause!

 Von Montag, 20. Juli, bis Freitag, 7. August, finden keine Veranstaltungen statt.

Hans Albrecht

 

Texte und Fotos (soweit nicht anders angegeben): Hans Albrecht
,Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht
(Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail     hans.albrecht@evdus.de