Gottesdienst am Sonntag 8. November, um 10.30 Uhr in der Tersteegenkirche mit Pfarrer Jürgen Hoffmann

 

„Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.Matthäusevangelium 5, 9

Diese Worte von Jesus gehören zu den Seligpreisungen. Wir finden sie in der Bergpredigt. Sie sind der Wochenspruch für die neue Woche und läuten in den Kirchen die sogenannte „Friedensdekade“ ein, die in den Kirchen vom kommenden Sonntag (8.11.) an bis zum Buß- und Bettag (18.11.) dauert und dazu aufruft, sich, wo immer es möglich ist, für den Frieden einzusetzen. Wir nehmen die Worte Jesu zum Anlass für ein tägliches Friedensgebet.

 

 

 

 

Anmelden brauchen Sie sich für den Gottesdienst nicht.

Wir möchten Sie aber bitten, etwas eher zum Gottesdienst zu kommen, da Sie von uns die Plätze nach einem neuen Modus zugewiesen bekommen.
Nach den jetzt gültigen Covid-19 Regeln müssen Sie auch während des Gottesdienstes die Masken aufbehalten.

Ab sofort öffnen wir unsere Tersteegenkirche täglich von 11.00 bis 12.00 Uhr als „KRAFT-ORT“ Tersteegenkirche

Wo die Mahnungen unisono dahin gehen, zu Hause zu bleiben, wagen wir es, Sie einzuladen. Wie bitte?

Ja. Ab sofort öffnen wir unsere Kirche. Jeden Tag! Von Montag bis Freitag immer von 11.00 – 12.00 Uhr ist unsere Kirche geöffnet – für jede und jeden, der etwas anderes sehen möchte als seine eigenen vier Wände. Was es zu sehen und zu hören gibt? Eigentlich nicht viel mehr als eben unsere Kirche, aber auch nicht weniger! Warum nicht die Tersteegenkirche noch einmal anders wahrnehmen? Zeit, das Farbspiel der bunten Fenster auf der Wand zu genießen. Zeit zum Auftanken und Kraft schöpfen. Zeit für Stille. Zeit für ein Gebet. Zeit für einen kleinen geistlichen Input. Zeit für Musik. Zeit für Besinnung in besinnungslosen Zeiten.

Und zusätzlich:
Vom 8.-18.11. laden wir parallel zu einem täglichen Friedensgebet von 11.45 -12.00 Uhr ein.

Wir lesen die Tageslosung, benennen die Situationen, die Frieden brauchen und beten dafür, schließen mit Vaterunser und Segen. Wenn Sie nicht in die Kirche kommen können, verbinden Sie sich doch von zu Hause mit uns.

Unsere Zeit braucht Friedensstifter. Es braucht sie überall dort, wo die kleinen Konflikte und die großen kriegerischen Auseinandersetzungen das Weltklima vergiften. Es braucht Menschen, die nicht einstimmen in die Sprache von Gewalt, Egoismus und Habsucht. Die in sich ruhen, die Frieden in sich tragen und diesen Frieden weitergeben. Was für eine schöne Perspektive. Und der Wunsch, dass Gottes Frieden bei Ihnen und in Ihnen wohnen möge – auch oder gerade, weil die Situation nun einmal so ist, wie sie ist.

Es fällt nicht so leicht, für einen kurzen Moment alles in den Blick zu nehmen, was sich in diesen Tagen ereignet: eine Maskenpflicht für ganz Düsseldorf, die deutlich ansteigenden Corona-Infektionen allüberall, die neuen Anschläge in Nizza und Wien, die Ereignisse um die Präsidentschaftswahlen in den USA und der damit verbundene leichtfertige Umgang mit Wahrheit und Lüge (wie leicht ist es doch, mit Worten Vertrauen zu zerstören, wofür Generationen vorher gebraucht haben, um es mühsam aufzubauen) – vieles wäre zu ergänzen von den großen Kriegsschauplätzen der Welt (Bergkarabach u.a.). Ich höre hier auf, weil es schon beim Schreiben kaum erträglich ist, die Aufzählung endlos weitergehen könnte und die Schreckensspirale sich ohnehin nur weiter nach oben drehen würde. Wir ahnen, dass ein langer, nicht nur von den Temperaturen her, kalter Winter vor uns liegen könnte.

Wenn man sich in seinem Blick darauf fixiert, scheint alles (November-) grau, längst zu spät und aussichtslos.

Es braucht eine andere Blickrichtung:
„Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
Worte aus einer anderen Dimension, aus dem Himmel, für damals und heute auch. Worte, die die Kraft haben, das zwischenmenschliche Eis zu schmelzen.
Worte, die uns schlicht gut tun, die heilsam sind. Worte für unsere Seele, für unser kleines privates filigranes Umfeld, das wir in diesen Zeiten sorgsam hüten und beschützen möchten vor aller Unbill um uns herum.

 

 

Machen Sie – wie wir – die kommende Woche oder noch besser die nächsten zehn Tage (8.-18.11. s.o.) doch zu Ihrer ganz persönlichen Friedenswoche/ Friedensdekade.

Lassen Sie sich nicht von jeder neuen Nachricht herunterziehen. (Wir können viele Dinge einfach nicht beeinflussen und machen uns durch negative Gedanken nur selbst krank.) Und nehmen Sie die Nachrichten zum Anlass zu beten. Beten Sie für den Frieden in der Welt, aber auch für den Frieden in sich selbst. Erinnern Sie sich einmal am Tag an die wunderbaren Worte von Jesus: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
Sie müssen keine Sorge vor Überfüllung haben. Bitte schellen Sie einfach an der Eingangstür! Wir lassen Sie dann gern in die Tersteegenkirche.

Wenn Sie möchten, stehen wir, Pfarrerin Schulz-Hoffmann und Pfarrer Hoffmann, gern für ein persönliches Gespräch zur Verfügung (ggfs. nach Absprache).

 

Neu: TELEFONSPRECHSTUNDE des Pfarrerehepaars

Noch etwas möchten wir Ihnen anbieten: Ab sofort ist eine telefonische Sprechstunde mit Pfarrerin Schulz-Hoffmann und Pfarrer Hoffmann eingerichtet. Montags und mittwochs zwischen 13.00 und 14.00 Uhr erreichen Sie sicher einen von uns beiden. Wir sind für Sie da. Wir hören Ihnen gern zu. Was immer gerade für Sie dran ist, wir unterstützen Sie.

Telefonsprechstunde: >>> Tel. 431130 <<< Montag und Mittwoch von 13.00 – 14.00 Uhr

Herzlich grüßen Ihre
Felicitas Schulz-Hoffmann und Jürgen Hoffmann

 

Kindergottesdienst

So gern hätten wir  am nächsten Sonntag endlich wieder einen Kindergottesdienst gefeiert.

Nun kommt uns der Corona-Virus wieder dazwischen.
Deshalb wird es nun doch keinen Kindergottesdienst im November geben.
Dabei hatte sich das Kinderkirchen-Team so sehr auf einen Neustart gefreut. Wir haben uns deshalb entschieden, stattdessen

einen Kindergottesdienst „zum Mitnehmen“ anzubieten.

Passend zur Martinszeit und ähnlich wie in unseren Gottesdiensten haben wir eine Tüte gepackt mit:

einer Geschichte
etwas zum Basteln
einer Kleinigkeit zum Naschen

 

Diese Tüte kannst Du Dir gern im November im Gemeindehaus abholen. Montags bis donnerstags ist von 8:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr und freitags von 8:30 bis 14:00 Uhr eigentlich immer jemand da, der Euch die Tüte geben kann. Klingelt einfach an unserer neuen Klingel oder ruft kurz vorher an unter  43 41 66  Ruft gern auch an, wenn Ihr möchtet, dass wir Euch die Tüte vorbei bringen.

 

Abendgebet – Ein Angebot unserer katholischen Nachbargemeinde

Mit großer Freude lädt der Ortsausschuss der kath. Hl. Familie Golzheim und Stockum auch die Schwestern und Brüder der Ev. Tersteegen Gemeinde zu seinem nächsten Abendgebet
am Montag, 9. November 2020, um 19 Uhr in die Kirche St.-Albertus-Magnus in Golzheim ein.
Thema am Abend vor dem Martinsfest: “Teilen macht reich!”
Für das Abendgebet ist keine Anmeldung erforderlich!

Es gelten aufgrund der verschärften Corona-Verordnung die bekannten Regeln:
Einhaltung des 2-Meter-Abstandes – Nutzung nur der markierten Plätze.- kein Gesang – Erfassung von Namen und Tel.-Nr. der Teilnehmenden – und diesmal auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes währende des Abendgebetes.
Wir freuen uns trotzdem auf das gemeinsame Abendgebet mit Ihnen, vielleicht auch, weil das gemeinsame Gebet gerade in dieser schwierigen Zeit uns allen auch ein wenig Trost und Hilfe sein kann.
Aktuell immer informiert unter: www.ortsausschuss-heiligefamilie.de

Lockdown

Aufgrund der derzeitigen Ausbreitung des Corona-Virus, COVID-19, haben wir vorerst bis Ende November alle Veranstaltungen und sonstigen Zusammenkünfte abgesagt (Musikschule, Kantoreien, Klause, Tersteegen-Haus, Nachbarschaftswerkstatt). Wir folgen damit den staatlichen Handlungsempfehlungen sowie den Empfehlungen des evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf.

Wir sind aber weiter für Sie da.

Das Gemeindebüro bleibt für den Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch und per E-Mail ist es weiterhin erreichbar – dienstags bis freitags von 8:30 bis 12:30 Uhr.
0211/ 43 41 66 oder tersteegenkgm@evdus.de

Sie brauchen Hilfe beim Einkaufen oder bei Besorgungen? Sie freuen sich über telefonischen Kontakt? Bitte melden Sie sich bei unserem Seniorenmitarbeiter Volker Busch, Tel. 43 41 67 –  volker.busch@evdus.de

 

Foto Lotz/GEB 2021/2

Was würde uns Martin Luther zu Covid-19 sagen?

Lassen wir Martin Luther hier selbst zu Wort kommen:
„Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und  der Seuche zu wehren. Dann will ich das Haus räuchern und lüften,  Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit  ich nicht andere vergifte und anstecke und ihnen durch meine  Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde.
Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person  meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen. Siehe, das ist ein  gottesfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn und dumm und dreist ist und  Gott nicht versucht.“ (Quelle: Luthers Werke, Band 5, Seite 334f)

 

 

Texte und Fotos (soweit nicht anders angegeben): Hans Albrecht
Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht
(Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail     hans.albrecht@evdus.de