Gottesdienst am 22. November um 10.30 Uhr in der Tersteegenkirche mit Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann

Der Herr erlöst seine Gefangenen1 Ein Wallfahrtslied.

Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden.

Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein.

Da wird man sagen unter den Völkern: Der HERR hat Großes an ihnen getan!

Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.

HERR, bringe zurück unsre Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Südland.

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.

Wochenspruch

Nordfriedhof Düsseldorf

Wir lassen Sie nicht allein.
Trauerspaziergang mit Pfarrerin  Felicitas Schulz-Hoffmann

Foto evdus/Sergej Lebke

Samstag, 21. November von 14.00 – 16.00 Uhr            

Der 22. November steht als Ewigkeits- oder Totensonntag im Kalender. Er ist ein Tag zur Erinnerung an die Verstorbenen. An diesem Tag ist es für evangelische Christen üblich, die Friedhöfe zu besuchen und die Gräber zu schmücken. Er ist der Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Viele Gemeinden laden an diesem Tag zu besonderen Gottesdiensten ein.

Auf den Friedhöfen finden Andachten und Gedenkgottesdienste statt.

„Wir gehen mit – wir sind da“

In diesem Jahr hat das Evangelische Trauernetzwerk Düsseldorf unter der Überschrift „Wir gehen mit – wir sind da“ am 21. und 22. November besondere Aktionen auf drei Düsseldorfer Friedhöfen geplant, um Angehörigen von Verstorbenen zur Seite stehen.

Weil Abschied nehmen schwer ist und niemand mit seiner Trauer allein sein soll, wurde das Evangelische Trauernetz Düsseldorf gegründet. Unter diesem Namen sind verschiedene Angebote von Kirche und Diakonie in Düsseldorf gebündelt. Stadtweit berät und begleitet das Netzwerk trauernde Eltern, Kinder und Freunde und bietet seelsorgliche Begleitung an.

21. November auf dem Nordfriedhof

Am Vortag des Ewigkeitssonntages, Samstag, 21. November, heißt es „Wir gehen mit – wir sind da“ auf dem Nordfriedhof, Am Nordfriedhof 1. Treffpunkt ist von 14 bis 16 Uhr am Eingangsbereich des Friedhofs. Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann von der Evangelischen Tersteegen-Kirchengemeinde und Pfarrrein Brigitte Brühn von der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte und ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger nehmen sich Zeit und begleiten Friedhofsbesucherinnen und -besucher zum Grab ihrer Verstorbenen. Alles, was auf dem Gang zum Grab gesagt wird, bleibt vertraulich.

 Text evdus

 

Tersteegen-Haus wieder geöffnet

Endlich wieder eine positive Nachricht aus dem Tersteegen-Haus. Nach zahlreichen Corona- Fällen sind alle positiv getesteten Bewohner*innen mittlerweile wieder negativ!

„Diese Mitteilung“, so Natalie Gärtner, Koordinatorin für Quartierarbeit, „hat bei allen Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen große Erleichterung und Freude ausgelöst.

Foto Natalie Gärtner

Für das Engagement der Ev. Tersteegen-Gemeinde, der kath. Hl. Familie Golzheim und Stockum und der Nachbarschafts-Werkstatt Golzheim am Vorabend von St. Martin möchten wir uns recht herzlich bedanken. Die Bewohner*innen waren über den kleinen Laternenumzug ums Haus teilweise zu Tränen gerührt und sehr dankbar. Ebenso über  die bunt bemalten Papierlaternen der Tersteegen-Schule und den kleinen Grußbotschaften, die wir am nächsten Tag an Alle verteilt haben.

 

Foto Natalie Gärtner

 

Foto Natalie Gärtner

 

 

 

 

Den  Bewohnern*innen liegt es sehr am Herzen, sich bei den Kindern zu bedanken und ihnen eine Dankeschön zukommen lassen. Wir werden hierfür einen „Naschkorb“ mit verschiedenen Süßigkeiten zusammenstellen und eine große Karte mit den Unterschriften der Bewohner*innen.“

 

In den nächsten Tagen werden die drei Klassen der Tersteegen-Schule, die mitgemacht haben, eine kleine Vornikolausbescherung erleben.

 

Wir sammeln wieder gemeinsam.

Für den Nikolaus und den „gutenachtbus“

 

Ein Rückblick

 Ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag
„Zukunft OFF(-en)“

Am letzten Mittwoch hatte der Ökumene-Arbeitskreis Düsseldorf-Nord in die kath. Kirche „Maria unter dem Kreuz“ in Unterrath eingeladen.

Pfarrer Jürgen Hoffman stellte die Bedeutung dieses Tages für uns Christen vor:
 „ Der Buß- und Bettag hat es in sich. Früher ein gesetzlicher Feiertag, ist er heute ein stinknormaler Arbeitstag wie jeder andere auch.
Man kann ihn leicht übersehen und übergehen – und genau das tun die meisten Menschen auch.
Der Buß- und Bettag ist sozusagen ein zartes Pflänzchen, das im Raum der Kirche seinen letzten Zufluchtsort hat, an dem es in einer Ecke noch sein Dasein fristen darf. Es steht nicht in voller Blüte, es wächst und gedeiht nicht. Es ist eher ein Schattendasein, das dieses Pflänzchen ausmacht.

Warum sollten wir uns auf den Weg machen? Weil der Buß- und Bettag eine Botschaft hat, die uns unbedingt angeht.
Wann haben wir uns je so viele Gedanken um unsere Zukunft, um unsere Gesundheit, um den Klimawandel gemacht wie in diesem Jahr? Zukunft OFF oder Zukunft offen? Jetzt stellen wir die Weichen, denn wir sind gerade dabei, nicht nur unsere, sondern vor allem die Zukunft unserer Kinder und unserer Enkelkinder zu verzocken (erlauben Sie mir das einmal so drastisch zu formulieren).

Unsere Zeitansagen und Mahnungen sind schlicht und ergreifend nichts zu dem, was der Prophet Jona den Menschen seiner Zeit in der Stadt Ninive zu sagen hatte:
„Eure Stadt wird in vierzig Tagen zerstört!“ So kurz hat selten jemand gepredigt. Und doch – wie effizient!

Denn das Unglaubliche geschieht. Die Menschen kommen zur Besinnung. Sie ändern ihr Verhalten. Und zwar alle, vom König angefangen, der als erster in Sack und Asche geht. Was für eine großartige Geste. Am Ende lenkt Gott ein und die Stadt wird verschont.“

Mitwirkende waren in diesem Gottesdienst:
Pfarrer Wolfram Knitter und Diakon Burgmer (beide Heilige Familie), Pfarrer Axel Weber (Kgm. Unterrath), Pfarrer Gerhard Triebe (selbst.-luth. Erlöserkirchengemeinde) und Pfarrer Jürgen Hoffmann (Tersteegen). Eine Initiative der evangelischen und katholischen Gemeinden im Düsseldorfer Norden.

 

Texte und Fotos (soweit nicht anders angegeben): Hans Albrecht
Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht
(Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail     hans.albrecht@evdus.de