Live aus unserer Tersteegen-Kirche


 

Gottesdienst am Sonntag, 17. Januar, um 10.30 Uhr,

mit Pfarrer Jürgen Hoffmann
 (ev. Tersteegen-Gemeinde)

und

Pfarrerin Dorte Schmücker
 (ev. Gemeinde Unterrath und Lichtenbroich)

Live Stream aus der Tersteegen-Gemeinde

auf YouTube
https://youtu.be/wRR5Iv4rP54
oder unter
www.tersteegenkirche.de
ab 10.30 Uhr

oder später als Aufzeichnung

Worte aus der Predigt von Pfarrer Jürgen Hoffmann

„Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“ Johannes 1, 16

Fülle das ist das Gegenteil von Mangel. Zur Zeit erleben wir zur Genüge, was alles nicht möglich, eingeschränkt oder ausdrücklich verboten ist. Von Jesus heißt es, dass in ihm Gottes Fülle wohnt und dass alle von dieser Fülle nehmen konnten.

Ich verstehe das so: Da verströmt einer das Leben, die Lebendigkeit. Es ist so viel davon in ihm, dass es nicht nur für ihn selber reicht, sondern auch für andere. In Jesus begegnet uns Gott in seiner Fülle. Von Gott geht nicht der Mangel, das Defizit aus. Von ihm geht die Botschaft aus: Es reicht. Es ist genug für alle da. In Fülle!

Was für eine Botschaft! Für jeden. Für alle Welt. Diese Welt ist von Gott nicht zum Mangel bestimmt. Der Mangel entsteht, wo Menschen mehr aus dem großen Ganzen für sich herausziehen, als sie bereit sind hineinzugeben. Es ist nicht verwunderlich, dass 20 % aller Menschen 80 % aller Güter besitzen und die reichsten acht Menschen dieser Erde über 50 % allen Vermögens.

Dieses Ungleichgewicht ist von Menschen gemacht. Aus Habgier, aus Angst zu kurz zu kommen, aus der Sorge: es reicht nicht. Unserem Haben-Wollen setzt Gott seine Fülle entgegen und sagt: „Für Dich! Nimm, was Du brauchst, aber lass dem anderen das seine und nimm es ihm nicht weg.“

Die „Hochzeit zu Kanaa“ bildet den Mittelpunkt des Gottesdienstes am 17. Januar. Feiern, fröhlich sein, von Gottes Fülle erzählen – und das in Corona-Zeiten. Wie passt das? Es passt gut, denn gerade in Zeiten wie diesen dürfen wir die Lebensfreude, die Fülle und Weite, die Gott verheißt, nicht aus dem Blick verlieren.“

Den Gottesdienst halten Pfarrer Jürgen Hoffmann und Pfarrerin Dorte Schmücker aus Unterrath. Zu sehen am Sonntag um 10.30 Uhr unter YouTube live. Oder – ebenfalls unter Youtube zu jeder beliebigen Zeit später. Viel Freude dabei und eine gesegnete Woche wünscht

Ihr Pfarrer Jürgen Hoffmann

 60-jähriges Ehejubiläum

Foto privat

Wir gratulieren dem Ehepaar Gerd und Hannelore Ringel sehr herzlich zu Ihrer Diamantenen Hochzeit. Am 14. Januar 1961 wurden Sie von Pfarrer Maier in der Tersteegenkirche getraut. Aus dem Ehepaar Ringel ist eine große Familie mit drei Kindern und acht Enkeln geworden. Durch die lange Zeit ist das Ehepaar Ringel bis jetzt sehr mit der Gemeinde  verbunden    

Herzliche Glückwünsche, Gesundheit und Gottes Segen auf Ihrem weiteren gemeinsamen Weg.
Im Namen der Tersteegen Gemeinde grüßen herzlich

Pfarrerehepaar Felicitas Schulz-Hoffmann und Pfarrer Jürgen Hoffmann

„Viel Glück und viel Segen auf all euren Wegen.

Gesundheit und Freude sei auch mit dabei.“

Auch 2021 im Lockdown

„Der Tersteegen-Bote“

Inzwischen bekommen ihn über 160 Haushalte ohne Internetzugang in unserem Gemeindegebiet.

Sollten Sie ältere Mitbürger*Innen aus unserer Gemeinde kennen, die den „Tersteegen-Boten“ noch nicht kennen, nehmen Sie doch einfach Kontakt mit Herrn Busch auf.

 

Evangelische Kirche im Rheinland
Dr. Thorsten Latzel als Nachfolger von Manfred Rekowski
zum Präses gewählt

Die Landessynode wählte den 50-jährigen Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt bereits im ersten Wahlgang an die Spitze der Kirche mit rund  2,4 Millionen Menschen zwischen Niederrhein und Saarland.

Konsequent von den Menschen her denken.
Kirche müsse konsequent von den Menschen her denken, hatte Latzel in seiner Vorstellungsrede vor den Abgeordneten aus den 37 rheinischen Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland gesagt. Es gehe nicht um die Frage „Wie kommen die Leute zu unseren Angeboten?“, sondern: „Was können wir tun, um Menschen in ihrem Leben und Glauben zu stärken? Dazu müssen wir sie fragen: persönlich, zu Hause. Und wir sollten mit den 20- bis 40-Jährigen anfangen.“

Kirche muss Ort der Hoffnung für die Welt sein.
Die Gesellschaft stehe vor immensen Aufgaben, so Latzel. Er nannte als Beispiele die Zerstörung der Umwelt, Gewalt und Ungerechtigkeit sowie antidemokratische Kräfte, gegen die die offene Gesellschaft gestärkt werden müsse. „Als Christinnen und Christen haben wir auf all das keine einfachen Antworten. Aber wir haben eine andere Perspektive: eine Perspektive der Hoffnung. Wir glauben an einen Gott, der die Welt in seinen Händen hält und der vom Tod auferweckt. Wir leben aus der unbedingten Liebe Christi, die uns auch mit Feinden anders umgehen lässt. Und wir haben die verwegene Hoffnung, dass Gottes Geist diese Welt zu einem guten Ende führen wird.“ Aufgabe der Kirche sei es, Ort der Hoffnung für die Welt zu sein: „Unsere Aufgabe ist es, die zu werden, die wir immer schon sind: Kirche Jesu Christi. Eine welt- und zukunftsoffene Gemeinschaft mit einem freien Glauben. Eine Kirche, die nicht versucht, überall alles zu sein, aber: Salz der Erde und Licht der Welt. Eine Kirche, die mit ihren eigenen Ressourcen ebenso haushält wie mit der uns anvertrauten Schöpfung. Eine Kirche, die den Nöten unserer Gesellschaft begegnet, indem sie heilsam Gott zur Sprache bringt. Und eine Kirche, die sich selbst immer wieder davon überraschen lässt, was Gott noch Großes mit uns vorhat.“

 

BasisBibel: Neu ab 21. Januar

Die BasisBibel ist eine neue Bibelübersetzung in zeitgemäßem Deutsch. Sie zeichnet sich in besonderer Weise durch ihre Verständlichkeit und Zuverlässigkeit aus. Kurze Sätze, eine klare und prägnante Sprache und ihr einzigartiges Design innen und außen sind die Markenzeichen der BasisBibel. Zusätzliche Erklärungen von Begriffen und Sachverhalten, deren Kenntnis nicht vorausgesetzt werden kann, erleichtern das Verständnis der biblischen Texte. Die BasisBibel ist dadurch einfach zu lesen und gut zu verstehen. Und auch das farbenfrohe Design macht deutlich: Die BasisBibel ist anders als die anderen.

Die Bibel neu übersetzt

Für die BasisBibel wurden alle biblischen Texte vollständig neu übersetzt. Grundlage dafür waren die Bibeltexte in den Ursprachen Hebräisch, Aramäisch und Griechisch. Bereits Anfang der 2000er Jahre wurde in der evangelischen Jugendarbeit der Bedarf für eine neue Bibelübersetzung geäußert, die besonders für die Arbeit mit jungen Menschen geeignet ist. Das Neue Testament mit den Psalmen ist bereits 2012 erschienen. Nun wurden auch die fehlenden Teile des Alten Testaments übersetzt und in diesem Zuge die bereits erschienenen noch einmal durchgesehen und überarbeitet. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) empfiehlt die BasisBibel für die Arbeit mit jungen Menschen sowie allgemein für eine „Erstbegegnung mit der Bibel“.

Warum eine neue Bibelübersetzung?
Im Zeitalter digitaler Medien hat sich das Leseverhalten grundlegend verändert. MessengerDienste, Online-Berichterstattung, Soziale Medien: Die Textmenge, mit der Menschen jeden Tag konfrontiert werden, nimmt stetig zu. Zeit und Bereitschaft für eine intensive Lesebeschäftigung nehmen dagegen ab. Der lesefreundliche Text der BasisBibel ist von Anfang an für das Lesen am Bildschirm konzipiert. In keiner anderen Bibelübersetzung wurde das bislang in dieser Art berücksichtigt. Es gibt diese Übersetzung deshalb nicht nur als Buch, sondern auch als Online-Bibel im Internet und in der App Die-Bibel.de. All das macht die BasisBibel zur Bibelübersetzung des 21. Jahrhunderts. Die Bibel lesen und verstehen: Nie war das einfacher als mit der BasisBibel.

 

Texte und Fotos (soweit nicht anders angegeben): Hans Albrecht
Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht
(Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail     hans.albrecht@evdus.de