„Hör mal Tersteegen!“
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 Sonntag, 28. März, 10.30 Uhr, Gottesdienst in unserer Tersteegenkirche

Das Kreuz Warum dieses Ende? Wie kann Gott so grausam sein? Gibt es keinen anderen Weg? Als König verspottet, legt er das Böse aufs Kreuz und wird sterbend eine Brücke in das Leben. Diese Niederlage ist der Sieg, diese Strafe die Vergebung, dieses Ende der Anfang. Reinhard Ellsel, zum Wochenspruch zu Palmsonntag: “Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.” Johannes 3,14.15 Grafik: Arnold

Grafik Gemeindebrief Palmsonntag 2008

 

„Ich habe die Schnauze endgültig voll“
Hape Kerkeling

Ein Gottesdienst mit Prädikant Horst Gieseler

Innerhalb des Kirchenjahres markiert der Palmsonntag für viele den Beginn der eigentlichen Passionszeit, was der biblischen Tradition vom Einzug in Jerusalem ja auch entspricht.

So orientiere ich mich im Blick auf die beginnende Karwoche am Kreuz- und Pilgerweg als Grundbild des Glaubens. Harpe Kerkelings Buch, beinahe schon ein Klassiker, „Ich bin dann mal weg“ nutze ich als modernen Kommentar zu den Textaussagen aus dem Hebräerbrief 12, 1 – 3.

Wichtig ist mir heute Morgen, den seelsorgerischen Charakter des Predigttextes herauszuarbeiten und Ihnen, liebe Gemeinde, gerade zu Beginn der Passionswoche mit ihren dunklen und schweren Themen Mut zum Glauben zu machen.

Und Kreuzweg, Pilgern, auf dem Jakobsweg gehen, das ist ja auch in unserer Gemeinde schon so etwas wie eine kleine Tradition geworden. Mut zum Glauben! Auf den Weg machen! Kreuzweg des Glaubens! Das soll das Thema unseres heutigen Gottesdienstes sein.

Humorvoll, weise und manchmal ein bisschen schnodderig beschreibt Kerkeling die Wegabschnitte. Was er mitgenommen hat: sich selbst. Seine Fragen ans Leben. Seine Fragen an Gott, den Glauben und die Kirche. Und dann noch: Offenheit für das, was ihm begegnet. Sein Resümee: “Dieser Weg ist hart und wundervoll. Er ist eine Herausforderung und eine Einladung. Er macht dich kaputt und leer. Und er baut dich wieder auf. Er nimmt dir alle Kraft und gibt sie dir dreifach zurück.”

Vielleicht ist das die Botschaft des Predigttextes für den heutigen Sonntag, liebe Gemeinde: Glauben ist ein Pilgerweg, ein Kreuzweg, der Kraft kostet, aber auch Kraft schenkt. Eine alte Erfahrung, die ich im Predigttext wiederfinde.

Der Predigttext steht im Hebräerbrief, im 12. Kapitel, die Verse 1 – 3 in einer etwas moderneren Übersetzung:

(01) Wie Zuschauer im Stadion die Wettkämpfer anfeuern, so sind diese Zeugen des Glaubens Vorbilder für unseren Kampf. Darum wollen wir alles ablegen, was uns in diesem Kampf behindert, vor allem die Sünde, die uns immer wieder fesseln will. Mit zäher Ausdauer wollen wir auch noch das letzte Stück bis zum Ziel durchhalten. (02) Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns gezeigt, wie man diesen Lauf beginnt und als Sieger ans Ziel gelangt. Weil große Freude auf ihn wartete, erduldete Jesus den schmachvollen Tod am Kreuz. Jetzt hat er als Sieger den Platz an der rechten Seite Gottes eingenommen. (03) Vergesst nicht, wie viel Hass und Anfeindung er von gottlosen Menschen ertragen musste, damit auch ihr in Zeiten der Verfolgung nicht den Mut verliert und aufgebt. Amen.

Das Erste, was ich in dem alten Text höre: Klagen und Fragen, Anfechtung und Zweifel sind nicht tabu, sondern dürfen sein. Der Glaubensweg geht am Kreuz nicht vorbei. Er ist kein lockerer Spaziergang. Er kann müde machen, verunsichern. Er ist, um es in der Bildsprache des Textes zu sagen, ein Kampf, der alle Kraft fordert.

Hape Kerkeling erlebt das auf seinem Pilgerweg so: “Meine Laune verschlechtert sich mit jedem Meter, ich komme kaum voran und krieche wütend vor mich hin. Ich will wirklich nicht mehr weiterlaufen. Ich habe die Schnauze endgültig voll (S. 159f)”.

Müde und matt. Der Schreiber des Briefes nimmt das ernst. Was er aber will: Mut machen, bestärken, ermahnen, für den Glauben werben, von der Hoffnung erzählen.

Aber wie macht man anderen Mut, liebe Gemeinde? Wie stärkt man Menschen, die nicht mehr weiterkönnen und am liebsten alles hinschmeißen möchten?

Darüber will ich mit Ihnen an Palmsonntag nachdenken.“
Ihr Prädikant Horst Gieseler

Sie können den Gottesdienst aber auch weiterhin im Live Stream aus unserer Tersteegen-Kirche verfolgen,
www.tersteegenkirche.de
oder auf YouTube oder später als Aufzeichnung

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Wir möchten Sie bitten, sich nach Möglichkeit anzumelden:
Bei unseren Seniorenreferenten Volker Busch, Tel. 0211-434166 oder per
E-Mail volker.busch@evdus.de
Auch während des Gottesdienstes müssen Sie Ihre FFP2 Masken aufbehalten.

Kindergottesdienst am Sonntag, um 12.00 Uhr,
nur als Live-Stream

Grafik Kindergottesdienst-Team

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Wir sind an Ihrer Meinung interessiert

 zu den digitalen Angeboten unserer Tersteegen-Kirchengemeinde. Helfen Sie uns, damit wir Ihnen noch bessere Angebote machen können.
Hier – oder auf unserer Webseite – können Sie direkt teilnehmen unter

https://www.tersteegen.ekir.de/umfragen/

 

Fastenaktion für Klimaschutz & Klimagerechtigkeit – endet am 29. März

Mit dieser Fastenaktion stellen wir uns in die christliche Tradition, die in der Zeit vor Ostern des Leidens gedenkt und bewusst Verzicht übt, um frei zu werden für neue Gedanken und andere Verhaltensweisen.

 Der Klimawandel verursacht Leiden, denn er gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen. Klimaschutz macht Verzicht erforderlich. Aber immer wieder ist es ein Gewinn, wenn es gelingt, alleine oder in der Gemeinschaft das Leben klimafreundlicher zu gestalten.

 

WOCHE 6: ANDERS UNTERWEGS SEIN

Eine Woche Zeit…

… zum anders unterwegs sein

Foto: macau-photo-ncy/unsplash

Vielen scheint das Auto unersetzlich zu sein: Für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, für den Gottesdienst – oder Konzertbesuch, die „Taxi Dienste“ für Kinder, für Freizeit und Reisen. Diese Woche treten wir dieser Haltung entschieden entgegen und probieren Alternativen aus. Das ist aktiver Klimaschutz und tut auch der Gesundheit gut. Probieren wir es aus!

In dieser Woche…

  • gehe ich täglich einen Weg zu Fuß.
  • höre ich mir den Podcast „STADTRADELN“ an, bei dem man alles rund um die Aktion erfährt. stadtradeln.de
  • unternehme ich eine Fahrradtour und entdecke Orte, die ich mit dem Auto nicht zu Gesicht bekommen würde.
  • übe ich Bus- und Bahnfahren mit meinen Kindern und befasse ich mich mit Apps oder Webseiten, die mir stets die schnellste Verbindung sowie Verspätungen anzeigen, z. B. mit der App der Deutschen Bahn.
  • bilde ich Fahrgemeinschaften, z.B. mit Arbeitskolleg*innen oder mit Nachbar*innen für den Wocheneinkauf.
  • initiiere ich eine Mitfahr-Bank in meinem Ort. Wie das gelingen kann, beschreibt das Handbuch des Netzwerks mobilitaeterInnen.org
  • verzichte ich endgültig auf eine Flugreise im Sommerurlaub.

Mobilität & Wasser

Neben den Folgen für das Klima, verschärft der Tourismus in vielen Regionen den Wasserstress. Denn Urlaubsreisen finden sehr häufig in sonnige und trockene Regionen statt. Schattenspendende Grünanlagen, weitläufige Golfplätze und kühlende Pools benötigen viel Wasser. Es gibt Schätzungen, dass ca. 6575 Liter Wasser pro Reisenden und Tag verbraucht wird.

Theologischer Impuls

„Wenn Du Dich schlecht fühlst, wenn  Dir der Tag dunkel erscheint, wenn Deine Arbeit monoton ist, wenn Du kaum mehr Hoffnung  hast, setz’ Dich einfach auf Dein Fahrrad und fahr’ los, ohne unterwegs an etwas anderes zu denken, als an das Radfahren selbst.“
Jean Guéhenno

Am Montag, 29. März von 15-16 Uhr :        

Klimafasten-Wandern (allein oder zu zweit). Wir treffen uns u.a. vor unserem Gemeindehaus.
 von 16.30-17.30 Uhr:      Erfahrungsaustausch (per Zoom)

Wenn Sie sich anmelden, bekommen Sie eine Broschüre mit Tipps und Hinweisen und den Link zum Erfahrungsaustausch per Zoom.

Infos bei:

Pfarrerin
Felicitas Schulz-Hoffmann:
 Tel. 0211.43 11 30
felicitas.schulz-hoffmann@evdus.de

Foto Heiroth

Gisela Heiroth: Tel. 0211.26106183
duesseldorf@omasforfuture.de

oder bei der Nachbarschafts-Werkstatt Golzheim  
 und bei Pfarrerin Dorte Schmücker (Ev. Gemeinde Unterrath/Lichtenbroich) //dorthe.schmuecker@ekir.de

 

Die Osterhasen sind fleißig unterwegs.
Diese und nächste Woche gibt es die
„Tersteegen-Boten“

 

Backen mit Jenny am Freitag, dem 26.03.2021 um 15.30 Uhr bei Zoom.

Ich freue mich auf euch, es wird viel Spaß machen.

Zoom-Meeting beitreten       https://zoom.us/j/99236934520

 

 

Nähere Informationen bei Jennifer Leistner

Tel. 4353994     Email jennifer.leistner@evdus,de

Eine Aktion unserer Geschwistergemeinde der Kath. Hl. Gemeinde
Wir sind mit dabei

Viele Menschen – z.B. im Hinterland Kenias – müssen laut Gesetz zum Schutz vor Corona Masken tragen – haben aber kein Geld zum Kauf von Masken.

Der gemeinnützige Verein Chanzo Kenya, eine tolle, engagierte Hilfsorgani­sation in Unterrath, hilft dem Dorf Mwandogo im Hinterland von Mombasa mit vielen Bildungs-, Technik- und Gesundheitsprojekten.
Aktuell sammelt er gut erhaltene gereinigte Stoffmasken und Hygiene-Artikel* für einen baldigen Transport nach Kenia.

Wenn Sie Ihre gut erhaltenen Masken nicht wegwerfen, sondern sinnvoll weitergeben möchten: Bringen Sie die Masken an den nächsten Sonntagen in die Kirchen mit – oder setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

 Informationen -> Chanzo Kenya

 

*Genauere Infos à Internetseite!

Ortsausschuss Heilige Familie   www.ortsausschuss-heiligefamilie.de

Sie können die Masken aber auch bei uns in der Ev. Tersteegen-Gemeinde abgeben.

 Grafik und Text Rainer Nückel, Ortsausschuss Kath. Hl. Familie

 

Die Gottesdienste über Ostern
auf jeden Fall im Live-Stream oder als Video-GD

Grafik: Plassman

Über unsere Oster Präsenz-Gottesdienste werden wir Sie 
am Dienstag im Newsletter informieren.

 

Text wenn nicht anders angegeben): Hans Albrecht
Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht
(Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail hans.albrecht@evdus.de