Foto: privat   Melanie Kirschstein

 

 

Sonntag, 18. April, 10.30 Uhr,
Gottesdienst in unserer Tersteegenkirche
mit Pastorin Melanie Kirschstein

aus dem Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein

Herzensspaziergänge und Hoffnungswege

 Mit Jesus auf dem Weg: Der Gang nach Emmaus. Die Emmaus-Geschichte gilt als biblischer Beleg für die Auferstehung Jesu von den Toten, die Ostern gefeiert wird. Die Lesung aus Lukas 24,13-25, lässt darüber hinaus aber auch verschiedene symbolische Deutungen zu – eine davon ist: “Manchmal ist Gott in deiner Nähe und du merkst es gar nicht”. Eine andere sagt: “Es gibt echt üble Wege im Leben, aber es gibt auch immer einen Weg, der aus dem Übel rausführt – und dafür steht Emmaus”.

Oder mit Pastorin Melanie Kirschstein oder Karin Nell von der Nachbarschafts-Werkstatt  Düsseldorf-Golzheim einen Herzensspaziergang durch Ihren

Stadtteil zu machen. Lassen Sie sich von der Anleitung für Herzensspaziergänge

Inspirieren.

Foto: Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg

Mach dich auf und folge deinem Herzen!
In Zeiten der Angst leichter gesagt als getan.
Aber genau diesen Mut spricht uns Gott ins Herz
und lässt uns aufstehen und Herzenswegen folgen.

                                                          

Musikalisch wird an diesem Sonntag der Gottesdienst von unserer Kantorin Yoerang Kim-Bachmann  und der Kantorei begleitet:

  • Benjamin Britten: Deus in adjutorium meum intende (Psalm 70)
  • Gabriel Fauré: Cantique de Jean racine (Op. 11, 1865)
  • Ola Gjeilo: Ubi Caritas (1978)

Sie können den Gottesdienst im Live Stream aus unserer Tersteegen-Kirche verfolgen,
www.tersteegenkirche.de
oder auf YouTube oder später als Aufzeichnung:

>>> hier klicken <<<

 

Wir möchten Sie bitten, sich nach Möglichkeit anzumelden:
Bei unseren Seniorenreferenten Volker Busch, Tel. 0211-434166 oder per
E-Mail volker.busch@evdus.de

Auch während des Gottesdienstes müssen Sie Ihre FFP2 Masken aufbehalten.

 

Ab Sonntag, 25. April, vorerst kein Präsenz-Gottesdienst mehr

Warum Eva keine Gleichstellungsbeauftragte braucht

Würden wir nach dem leben, was in der Bibel steht, dann bräuchten wir keine Emanzipation. Wir wären gleichberechtigt. Gott hat für Frauen und Männer Gleichberechtigung vorgesehen. Das zeigt sich nicht nur bei der Erschaffung von Adam und Eva, sondern in vielen Geschichten der Bibel, bei Mose und natürlich bei Jesus und sogar bei Paulus, der als frauenfeindlich gilt. Die Artikelserie über Gleichberechtigung in der Bibel nähert sich dem Thema in erster Linie aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive und nicht aus einer theologischen. Der Streifzug durch die Bibel zeigt nicht nur starke Frauen, sondern auch kluge Männer, die sich für Gleichberechtigung einsetzten.

Adam und Eva – am Anfang war die Gleichberechtigung
BIBEL

Im Paradies hatte Adam das Sagen – diese Annahme hat sich im Laufe der Jahrhunderte verbreitet. Die Kulturwissenschaftlerin Annegret Braun klärt auf, wieso das Unsinn ist und weshalb Gleichberechtigung und die Zusammenarbeit der Geschlechter schon im Garten Eden Thema waren. Teil 1 der evangelisch.de-Serie zu Gleichberechtigung in der Bibel.

Annegret Braun ist Kulturwissenschaftlerin und schreibt über Frauengeschichte, Emanzipation und Glück.

 

Die Erschaffung von Adam und Eva

 “Dann formte Gott, der Herr, eine Frau aus der Rippe, die er Adam entnommen hatte” (1. Mose 2,22(link is external)). So berichtet der Erzähler über die Entstehungsgeschichte der Menschheit. Für Generationen von Bibelauslegern galt Eva als das Anhängsel des Mannes, ein Mensch zweiter Klasse. Bei Adam hatte sich Gott noch richtig viel Mühe gegeben, seine ganze Kreativität eingesetzt und etwas völlig Neues erschaffen und bei Eva variierte er nur die Vorlage. Da war es natürlich klar, wer das Sagen hatte.
In der Aufklärung belächelten die Gelehrten den christlichen Glauben als Aberglauben. Für sie zählte nur die Wissenschaft. Doch diese behauptete genau das gleiche: Männer sind Frauen überlegen. Nur die Begründung war anders. Der Mann sei stärker – das zeige ja schon der Körperbau – und er sei klüger. Der wissenschaftliche Beweis? Das Gehirn der Frau sei kleiner als das des Mannes. Diese irrige Theorie konnte nicht mal von Frauenrechtlerinnen erschüttert werden, die argumentierten, dass demzufolge der Ochs klüger sein müsste als der Mensch.
Steht Eva wirklich hierarchisch unter dem Mann, weil Gott zuerst den Mann erschaffen hat? Wenn man so denkt, dann müssten die Tiere ranghöher sein als der Mann. Da sich Gott jedoch in seiner Schöpfungskunst steigerte, müsste demnach die Frau die Krone der Schöpfung sein.
Eva wurde als gleichrangige Ergänzung für Adam geschaffen. Luthers Übersetzung “Gehilfin” wies Eva und ihren Nachkommen jedoch eine Assistentenstelle zu. Im hebräischen Originaltext steht “eser kenegdo”, das übersetzt werden kann mit “eine Helferin, die ihm entspricht”. Die Wurzel dieses Wortes wird im Alten Testament aber vor allem dann benutzt, wenn Gott als Helfer gemeint ist. Und Gott als Helfer hat in unserer Vorstellung keinesfalls eine untergeordnete Position. Im Gegenteil, Gott ist derjenige, der uns hilft, weil wir es allein nicht schaffen. Damit bekommt Eva eine ganz andere Position. Frauen und Männer brauchen einander, keiner herrscht über den anderen.
Die andere, ältere Schöpfungsgeschichte erzählt die Erschaffung des Menschen folgendermaßen: “So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau.”(1. Mose 1, 27(link is external)). Beide zusammen ergeben also ein Abbild Gottes. Mann und Frau sind unterschiedlich. Aber worin die Unterschiede bestehen, steht nirgendwo. Sie wurden erst später Frauen und Männern zugeschrieben und daraus Geschlechterrollen abgeleitet. Im Schöpfungsplan war kein Herrschaftsanspruch vorgesehen.
Gleiche Verantwortung für Mann und Frau.
Dass Gott die Menschen als gleichberechtigt schuf, zeigt sich an vielen Stellen. In der ersten Schöpfungsgeschichte sagt Gott: “Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan.”  Hier steht nichts davon, dass Adam sich Eva untertan machen soll. Den Auftrag, über die Erde zu herrschen, und nicht übereinander, bekamen beide! Und auch den Auftrag, die Erde zu füllen. Zur Vermehrung der bis dahin spärlichen Bevölkerung war der Einsatz von beiden – von Mann und Frau gleichermaßen – notwendig. Und damit das Paradies wirklich ein Paradies war und sich Mensch und Tier nicht zerfleischten, verordnete Gott allen vegetarische Kost. Für die Menschen Beeren und Früchte und für die Tiere Gras und Blätter.
Aber auch den Auftrag, über die Erde zu herrschen, bekamen beide. Gott legte seine kostbare Schöpfung in die Hand der Menschen. Was für ein Vertrauensbeweis! Und welch eine große Verantwortung! Adam und Eva – Mann und Frau – sollten gemeinsam für Gottes Schöpfung sorgen. Hier steht nicht: “Adam, dir gehört hier alles: die Wiesen, die Felder, die Tiere. Du übernimmst das ganze Management. Und Eva kann ja Gemüse anpflanzen, die Kühe melken und später, wenn es keine Kühe mehr gibt, die Pferde striegeln und mit dem Hund Gassi gehen.” Nein, die Erde wird beiden anvertraut, ohne dass irgendeiner von beiden ein besonderes Vorrecht hätte.
Ist Gott ein Mann?
Als Gott den Menschen zu seinem Ebenbild schuf, gestaltete er ihn als Mann und Frau. Gott ist nicht nur männlich, sondern auch weiblich. Jahrhundertelange Bibelauslegung, Fresken und Gemälde in Kirchen und Museen, haben das Bild geschaffen, dass Gott ein Mann ist. Gott als Frau ist für uns kaum vorstellbar. Wenn aber Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau geschaffen hat, dann ist das Bild vom weiblichen Gott genauso berechtigt wie das Bild vom männlichen Gott. Aber diese Vorstellung ist ungewohnt, weil es keine Tradition dafür gibt. Der Allmächtige als Göttin? Das klingt in unseren Ohren heidnisch und ketzerisch.
Man kann den Schöpfer des Universums nicht auf einen Mann oder eine Frau reduzieren. Und doch vermittelt die Bibel Gott als einen Gott, der das Weibliche und das Männliche in sich vereint. Damit wird der Unbegreifliche greifbarer, Mann und Frau als Ebenbild Gottes. Es ist ein kleines Mosaiksteinchen von einem Bild, das wir noch nicht sehen können. Auch wenn wir nicht wissen, wie Gott wirklich ist, so ist es dennoch wichtig, diese weibliche Seite wahrzunehmen, denn sie bietet vielen einen unbelasteten Zugang zu Gott, vor allem “kirchengeschädigten” Menschen und ganz besonders Menschen, die Gewalt und Missbrauch durch Männer erfahren haben.        (evangelisch.de)

„Here I am to worship“ in Tersteegen

                                          Licht- und Technikprobe in der Tersteegen-Kirche

 „Wir wollen Gott danken und ehren – mit wunderschöner Musik – konfessions- und gemeindeübergreifend – denn Gott zu loben hat keine Grenzen. Die Botschaft Jesu hat keine Grenzen.

Die Ev. Tersteegen-Gemeinde lädt Sie/Euch zu drei Worship-Gottesdienst-Abenden ein:

Jeweils mittwochs am 28. April, 13. und 26. Mai von 19.00-19.45.

 Unter der Leitung von  Kyung-il Han und unserer Kantorin Yoerang Kim-Bachmann werden Lobpreisleiter und Musiker aus Düsseldorf und Umgebung auftreten und in einem besonderen Setting von Bild und Ton zeitgemäße Lobpreissongs darbieten.

 

Bitte abonnieren Sie schon jetzt den dafür neu eröffneten You Tube-Kanal, um keine Updates zu verpassen.: htttp://hereiamtowordship.de/

Pfarrer Jürgen Hoffmann im Youtube Trailer

Feiern Sie/Ihr mit uns Worship-Gottesdienste.

Sie sind Gottesdienste mit wenig Worten, dafür mit  umso mehr Musik. Ich mag diese Musik wirklich total gerne. Ich kann nicht genug davon hören.

Wenn du sie auch magst, dann lass uns zusammen Gott feiern und ihn loben.

Sei dabei am 28. April auf unseren You Tube Kanal

Anmerkung der Redaktion:

Die aktuelle Lobpreis- und Anbetungskultur (Worship), wie sie von der Charismatischen Bewegung geprägt ist, versucht, das Anliegen der Doxologie (Fachwort der Liturgie. Es bezeichnet das feierliche, oft gebetsabschließende Rühmen der Herrlichkeit Gottesin neuer Form aufzunehmen. Statt festgelegter liturgischer Stücke besteht der Lobpreis meist aus kurzen, einstrophigen Gesängen, die sich musikalisch an aktuelle Popmusik anlehnen. Diese sollen nach charismatischer Auffassung zur Anbetung Gottes um seiner selbst willen führen.

Die Bibel lädt zur Begegnung mit Gott ein

Gestern gestartet:

Online-Bibelkreis mit Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann und Pfarrer Jürgen Hoffmann.
Informationen gibt es unter der  Rufnummer 0211.43 11 30, www.tersteegen.ekir.de

 „Die Bibel ist ein beeindruckendes Buch, inspirierend, tröstend, heilsam, wirklichkeitsnah und doch manchmal schwer zu verstehen. Mindestens 2000 Jahre Geschichte liegen zwischen diesen Texten und uns, andere Kulturen, eine fremde Sprache. Wie kann der heutige Mensch einen Zugang finden und entdecken, dass sie ihm aktuell etwas zu sagen hat?“, fragt Pfarrer Jürgen Hoffmann. Er lädt gemeinsam mit seiner Frau, Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann, zu einem Online-Bibelkreis der evangelischen Tersteegen-Kirchengemeinde ein.

Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 20. Mai, von 19 Uhr bis 20.30 Uhr statt. Weiteres Treffen ist am 17. Juni.

Wenn ihr mit backen wollt, bitte dem Zoom-Meeting beitreten https://zoom.us/j/99236934520

Text wenn nicht anders angegeben): Hans Albrecht
Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht
(Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail hans.albrecht@evdus.de