Trinitatis

Deckenmalerei (Vater, Sohn und heiliger Geist) in der Kirche Großkochberg bei Weimar, Thüringen.

Fest der Dreieinigkeit
Präsenz- und Live-Stream-Gottesdienst
Sonntag, 30. Mai, 10.30 Uhr 
mit Pfarrer Jürgen Hoffmann

Trinität – wie können wir eigentlich sinnvoll von Gott reden?

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Mit diesen Worten beginnen unsere Gottesdienste. Mit ihnen bringen wir zum Ausdruck, dass das, was im Gottesdienst geschieht, nicht in unserem Namen geschehen soll, nicht uns in den Mittelpunkt stellt, sondern eben Gott. Die gleichen Worte sprechen wir bei jeder Taufe. Nein, nicht in unserem oder sonst irgendeinem menschlichen Namen taufen wir, sondern in Gottes Namen. Diese Worte weisen weit über uns hinaus. Sie stellen alles, was wir tun, in das Licht des dreieinigen Gottes.

Der Sonntag Trinitatis ist dem dreieinigen Gott gewidmet. Er schließt den Osterfestkreis ab. Nach Karfreitag und Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten kommt der eigentliche Abschluss. Die Antwort auf die Frage, wer Gott in seinem Wesen ist und wie Gott denn eigentlich überhaupt zu denken ist. Das Ergebnis der frühchristlichen Konzilien war schließlich dieses: Jesus und Gott sind so miteinander verbunden, dass sie nicht voneinander getrennt gedacht werden können. Jesus ist also Gottes Sohn. Gleichzeitig geht aber der Heilige Geist aus beiden hervor. Er gehört also wesentlich dazu, ist aber gleichzeitig auch in sich noch einmal etwas Eigenes. Gedanklich ist das kaum zu fassen, mit Worten kaum angemessen auszusprechen und für uns Menschen des 21. Jahrhunderts vielfach abgelehnt oder überholt. Dabei: für uns als Christen ist es unverzichtbar. Nur von Gott zu reden, würde bedeuten, in ihm eine schöpferische, aber unpersönliche Kraft oder Energie zu sehen.  Das aber würde leugnen, dass er sich selbst in diese Welt hineinbegeben hat und Mensch geworden ist. Von Jesus und dem Vater zu reden ohne den Heiligen Geist ist schlicht nicht möglich. Er ist die bleibende Verbindung, er führt uns in Gottes Geheimnis hinein. Durch ihn erfahren wir, dass Gott in seinem Wesen Liebe ist. Er ist überall dort am Werk, wo Menschen auf Gott hören und sich von ihm gebrauchen lassen. Er bringt sozusagen die guten Früchte hervor, wie z.B. den Frieden, die Freundlichkeit, Wahrheit, Güte, Treue, die Liebe oder kurz: alles, worauf ein Segen liegt.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine gesegnete Woche“

Ihr Pfarrer Jürgen Hoffmann

 Sie können den Gottesdienst auch im Live -Stream unter www.tersteegenkirche.de
verfolgen oder auf YouTube oder später als Aufzeichnung     

Wir wagen die Zukunft – neue Wege in der Tersteegen-Gemeinde

 Worship-Gottesdienste in der Tersteegenkirche

Wir sagen Danke an alle Musiker*innen, die uns mit ihrer wunderschönen „Lobpreisungsmusik“
begeistert haben und uns diese Form des Gottesdienstes näher gebracht haben.

 Mit Birker, Steve, Lukas und Tim endete vorerst am Mittwoch die dreiteilige „Here I am to worship“ Serie.

Wir hoffen und freuen uns darauf, im Herbst wieder Worship-Gottesdienste in unserer Kirche anbieten zu können.
 Die Worship-Gottesdienste können Sie sich weiterhin auf unserer Homepage www.tersteegenkirche.de oder unter  >>> http://hereiamtoworship.de/ <<< ansehen.

 Mehr über unsere Worship-Gottesdienste erfahren Sie auch im nächsten Gemeindebrief Ende Juni.

 Tersteegen unterstützt jetzt die „Heilige Familie“

Wir machen mit im Team “Heilige Familie” beim  STADTRADELN

Jetzt anmelden >>>  https://www.stadtradeln.de/duesseldorf 
und dann ab auf’s Rad und Kilometer für das Team sammeln!

 Kennen Sie die bundesweite Aktion “Stadtradeln”?
Vom 20. Mai bis zum 9. Juni sammeln Teams unterwegs zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen und in der Freizeit so viele Radkilometer für ihre Stadt wie möglich.
Wer in Düsseldorf lebt, arbeitet, zur Schule oder Hochschule geht oder einem Düsseldorfer Verein angehört, kann teilnehmen. Die Citypastoral Düsseldorf hat ein eigenes Team „Katholisches Düsseldorf“ erstellt. Team-Kapitän ist Stadtdechant Pfarrer Frank Heidkamp. „Als Christen ist uns die Bewahrung der Schöpfung wichtig und wir geben so ein deutliches Zeichen hinein in die Stadt, wenn wir als gemeinsames Team dort mitmachen“, so der Stadtdechant.

Unterteam “Heilige Familie”Herzliche Einladung zum Mitmachen!!
Erstmals ist es dieses Jahr auch möglich, Unterteams zu bilden, um anschließend auch intern ein Ranking zu erstellen. Das heißt, es können sich nicht nur Einzelpersonen unter dem Team „Katholisches Düsseldorf“ anmelden, sondern Gemeinden, Kitas, Jugend- und Erwachsenenverbände, Einrichtungen und viele mehr können sich zu einem Team zusammentun und gemeinsam unter „Katholisches Düsseldorf“ starten. Die Anregung des Stadtdechanten haben wir aufgegriffen und im Rahmen der Ökumene ein Team “Heilige Familie”  und Tersteegen-Gemeinde eingerichtet.

Wir begrüßen ganz herzlich in unserem Team Pfarrerin Felicitas Schulz-Hoffmann und Pfarrer Jürgen Hoffmann aus der evangelischen Tersteegen Gemeinde. In ökumenischer Verbundenheit und weil das Thema Schöpfungsverantwortung in der Tersteegen- Gemeinde besonders großgeschrieben wird, haben sie sich gerne dem Projekt “Stadtradeln” und dem Team der Heiligen Familie zur Verfügung gestellt.

 Segen tanken auf Alltagswegen

 Die Tersteegen-Gemeinde beteiligt sich an der Initiative “Ich brauche Segen”.

Wir geben den Segen als Gemeinde weiter – als Gemeinde Menschen in ihrem Alltag Gutes tun und Mut zusprechen.

Corona bringt viele Menschen an ihre Grenzen. Wir alle sehnen uns nach etwas, das der Seele guttut, Kraft, Mut und Ausdauer gibt.

„Segen ist eine erlebbare Kraftquelle Gottes, weitergereicht von Mensch zu Mensch, zugesagt durch Gott“, heißt es von Seiten der Initiative. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sei die Sehnsucht nach etwas, was der Seele guttut, groß. Und auch bei Menschen ohne kirchliche Bindung zeige sie sich.

Segen ohne Bedingung

„Es geht um den kraftspendenden Segen ohne Bedingung“, schreibt die Initiative in ihren Begleitinformationen. „Menschen, die sich einen Segen abholen, dürfen in der Anonymität bleiben, sie müssen keiner Konfession oder Religion angehören, niemand muss sich erklären, warum er oder sie in welcher Situation einen Segen braucht oder einfach einmal ausprobieren möchte, ob ein Segen guttut.“

 

Auf der Webseite

  https://segen.jetzt/

sind dafür biblische und freie Segenssprüche lesbar – wie hörbar.

 

 

 

 Auch in dieser Woche, fleißige Boten unterwegs

 „Hör mal Tersteegen!“

Rufen Sie einfach die Nummer 0211-942 528 75 an und lassen Sie sich

Inspirationen und einen positiven Impuls für den Tag geben.

 

„Warum es keinen Krieg geben kann“

 Monatsspruch Juni 2021

 

Text wenn nicht anders angegeben): Hans Albrecht
Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht
(Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail hans.albrecht@evdus.de