Nur Präsenz

 Gottesdienst am Sonntag,
14. November, 10.30 Uhr

Leben und Bestehen, Leben und Vergehen

mit Prädikant Horst Gieseler

„Ein herzliches Willkommen Ihnen allen, die Sie am Volkstrauertag in den Gottesdienst kommen werden. Die letzten Sonntage des Kirchenjahres, das am nächsten Sonntag endet, sind eher auf Moll gestimmt. Sie stehen unter dem Thema:

Leben und Bestehen, Leben und Vergehen

Wir wollen uns vergewissern:

Es ist nicht egal, wie wir leben.

Es ist nicht egal, was wir füreinander empfinden.

Es ist nicht egal, wie wir miteinander umgehen.

Es ist nicht egal, was wir sagen.

Es ist nicht egal, wofür wir uns einsetzen und wogegen wir uns wehren.

Denn wir müssen uns alle vor dem Angesicht Jesu Christi verantworten:

Für jedes Wort, das wir gesprochen,

für jede Tat, die wir getan,

für jede Hilfe, die wir unterlassen,

für jeden Frieden, den wir versucht,

für jede Versöhnung, die wir gewagt haben.

Wir müssen uns alle vor dem Angesicht Jesu Christi für unser Leben verantworten

Und im Wochenspruch (2. Kor 5,10) heißt es: Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

Was kommt nach dem Tode? Das Fragen sich viele Menschen. Die Bibel sagt es: Nach dem Tode kommt das Gericht. Was immer man von Himmel und Hölle denken mag. Eines ist sicher, so sicher wie – Nein: Noch sicherer als das Amen in der Kirche: Für uns alle kommt der Tag der Verantwortung, der Tag des Gerichts.

Der Predigttext steht bei Matthäus 25, 31-46. Jesu Gleichnis vom Weltgericht kommt nicht in einem apokalyptischen Schreckensszenario daher, sondern entfaltet ein sozusagen bukolisches Bild. Der Hirte sortiert die Herde, bevor der Tag sich neigt. Das Gewicht liegt ganz auf den Gesprächen zwischen dem Richter und denen, die gerichtet werden. Dabei geht es um ein ethisches Kriterium: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Und ebensolches gilt für das Unterlassen der Hilfeleistung, für die Verweigerung der Liebe.“

Ihr Prädikant Horst Gieseler

Für den Besuch des Gottesdienstes und zu den Veranstaltungen in unserer Gemeinde benötigen wir nach den gültigen Covid-19 Regeln von Ihnen entweder einen vollständigen Impfnachweis oder einen Nachweis über die vollständige Genesung oder einen Schnell-/Bürgertest, nicht älter als 6 Stunden.

Gleichzeitig findet unser Kindergottesdienst statt.

 

Der ermäßigte Preis gilt für Schüler und Studenten sowie Düsselpass-Inhaber.

Der Erwerb von Eintrittskarten für das Verdi Requiem ist ab sofort im Vorverkauf mit Rabatt möglich. Entweder direkt nach den Gottesdiensten  oder im Gemeindebüro.

Aktuell, inhaltsreich, informativ, zukunftsorientiert auf 52 farbigen Seiten

unser neuer Gemeindebrief

Ab Dienstag in ihrem Briefkasten oder im Gemeindebüro, und bereits jetzt schon auf unserer Homepage lesbar.

www.tersteegen.ekir.de


Unser Gemeindebüro ist wieder dienstags, mittwochs und freitags geöffnet.

Unser Gemeindeleben weiter in voller Fahrt

 Termine des NETZWERKS GOLZHEIM Diakonie Düsseldorf in der Tersteegen-Kirchengemeinde       

 „Meine Kindheit in Ostpreußen“ mit Elisabeth Blex

„Rund um Computer, Tablet und Handy“

Beratung im Internetcafé im Raum „Maria“ dienstags von 15.00-18.00 Uhr und mittwochs von 10.00-13.00 Uhr.


Termine, nicht nur für unsere Senioren*innen

Montag 15.11. 11 – 12 Uhr KAHA-Training
    15.00 Uhr Spiel-Café
Dienstag 16.11. 10:30 – 11:30 Uhr Sturzprävention mit Kraft- und Balancetraining
    14 Uhr KiTa-Vorschulkinder mit Jennifer Leistner
    15 – 16:30 Uhr Tanzen im Sitzen
    17 Uhr Konfi-Unterricht
    18:30 Uhr Konfi-Café
    19 Uhr Gemeinde 2022 – W.I.R.-Workshop
Mittwoche 17.11. 10:30 – 11:30 Uhr Gedächtnistraining
    15 Uhr KiKiFe-Kinderkirchenkinofest
    18 – 20:30 Uhr Filzgruppe
Donnerstag 18.11. 10 Uhr Omas (Opas) for Future
    12:30 Uhr Gebetskreis
    15 Uhr Tischtennis
    18 Uhr Kantorei
    19 Uhr Gesangsatelier Gabriela Labanda
Freitag 19.11. 10 – 13 Uhr Café Muckefuck – Begegnungscafé für Menschen mit Demenz. Nur mit Voranmeldung.
    10 Uhr Tersteegen-Combo (Mitspieler gesucht)
    16 Uhr Kinderkantorei
    17 Uhr Jugendkantorei
    17 Uhr Offener Kindertreff

Annette Kurschus und Kirsten Fehrs an der Spitze der EKD

Kirsten Fehrs (l.) und Annette Kurschus auf der EKD-Synode in Bremen Text Claudia Keller, evangelich.de  Foto:  Jens Schulze/epd-bild

Ab heute stehen drei Frauen an der Spitze der evangelischen Kirche. Das hat es vorher noch nicht gegeben: Annette Kurschus, die Präses (Bischöfin) der westfälischen Landeskirche, ist die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie folgt auf den bayerischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der sein Amt turnusgemäß nach sechs Jahren abgegeben hatte. Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs wurde zur Stellvertreterin gewählt. Seit Mai leitet die 25-jährige Studentin Anna-Nicole Heinrich die EKD-Synode, das höchste Kirchenparlament.

Die drei stehen für eine neue Tonalität in der Kirche, für einen religiöseren, weniger dezidiert politischen Kurs, als ihn der vorherige meinungsstarke Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm vertrat, der sich häufig zu tagesaktuellen Themen äußerte und nicht selten mit erkennbarer parteipolitischer Färbung. “Ich setze auf die Kraft geistlich-theologischer Akzente”, hatte Kurschus in ihrer Bewerbungsrede betont. Nach ihrer Wahl sprach sie davon, dass sie einen neuen “Ton” in öffentliche Debatten bringen wolle, die “Verletzlichkeit des Lebens” thematisieren, den Blick auf die “Ränder der Gesellschaft” richten und von der in Gott gegründeten Zuversicht sprechen. Kurschus war in den vergangenen sechs Jahren Bedford-Strohms Stellvertreterin.

Die 58-jährige Annette Kurschus steht seit 2012 an der Spitze der westfälischen Kirche, mit 2,2 Millionen Mitgliedern eine der größten evangelischen Landeskirchen. Die 60-jährige Kirsten Fehrs ist seit zehn Jahren Bischöfin in Hamburg. Kurschus ist seit 2014 chrismon-Herausgeberin, viele Leserinnen und Leser kennen sie von ihrer Kolumne, in der sie für Vertrauen und Versöhnung wirbt, Mut macht oder sich für den interreligiösen Religionsunterricht und den entschiedenen Kampf gegen Antisemitismus stark macht.


 Texte und Fotos (wenn nicht anders angegeben): Hans Albrecht Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht (Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail hans.albrecht@evdus.de