Nur Präsenz und 3G-Regel

Silvester, Freitag 31. Dezember um 17.00 Uhr
Jahresabschluss-Gottesdienst

Foto Wodicka

Lossprechung und Absolution

mit Prädikant Horst Gieseler

 

„Herzlich willkommen zum Gottesdienst am letzten Abend des Jahres. Das Vergehen der Zeit, das Vergehen unseres Lebens – am letzten Abend eines Jahres ist es besonders spürbar. Meine Zeit steht in deinen Händen, heißt es im Wort zum Tage aus Psalm 31. Legen wir in diesem Gottesdienst Gott in die Hände, was wir aus dem vergangenen Jahr mitbringen. Legen wir uns selbst Gott in die Hände, dem Herrn der Zeit und Ewigkeit.

Thema der Predigt heute Abend ist:
Es gibt einen Gott und ich bin es nicht und du auch nicht.

Mit einem humorvollen und selbstkritischen Einstieg möchte ich uns die Haltung vor Augen führen, die wir im Gleichnis bei den Knechten wiederfinden: wie schwer es ist, Gott sein zu lassen.

So werde ich die Gelassenheit und das Vertrauen des Hausherrn mit dem Übereifer und Tatendrang der Knechte kontrastieren. Das Vertrauen Gottes in den Samen der Liebe, den er in die Herzen der Menschen gesät hat, und seine Geduld mit seinen Menschen ist die tröstliche und ermutigende Botschaft am letzten Abend des Jahres. Mit Jesus werbe ich dafür, den Samen im eigenen Herzen wahrzunehmen und sich nicht zu sorgen. Schließlich entfalte ich unter Rückbezug auf das Eingangszitat den befreienden Gedanken, dass wir füreinander nicht Gott sind.

Gott sein lassen mit allen Konsequenzen, darum geht es Jesus in diesem Gleichnis vom Himmelreich. Gott sein lassen, der zuversichtlich auf seine Welt schaut, in die er den Samen seiner Liebe gesät hat. Gott weiß um das Nebeneinander von Kräften, die das Leben und die Liebe fördern, und Kräften, die sich gewaltsam dagegenstemmen. Er vertraut auf den Samen, den er gesät hat, dass er aufgeht, selbst wenn Menschen und Mächte dagegen arbeiten.

Nehmt den Samen der Liebe in eurem Herzen wahr. Und vertraut darauf, dass der Same wachsen und die Liebe Gottes sich in euch ausbreiten kann. Gott hat Geduld mit euch und vertraut darauf, dass die Saat aufgeht. Selbst wenn ihr feststellt, dass zwischen den Halmen auch Unkraut sprießt, sorgt euch nicht. Die Liebe ist stärker als alles, was sich gegen sie auflehnt und sie bedroht.

Gott ist da – in der Welt, in mir und in dir. Er hat seine Welt und dich und mich nicht aufgegeben, auch wenn wir ihm manchmal gute Ratschläge geben möchten und unzufrieden mit ihm sind.“

Ihr Prädikant Horst Gieseler


Präsenz nach 3G-Regel und im Live-Stream

Sonntag, 2. Januar 2022, 10.30 Uhr

 

Gottesdienst mit Prädikant
Horst Gieseler

 „Es ist gut und es tut gut, das neue Jahr mit einem Gottesdienst zu beginnen. Nach gemeinsam mit Freunden und Familie oder auch allein verbrachter Silvesternacht, nach ausgelassenem Feiern oder stiller Einkehr finden wir uns hier ein in Gemeinschaft miteinander und in der Gemeinschaft mit Gott. Denn es ist gut und tut gut, das Neue Jahr mit seinem Wort zu beginnen, denn im Satz, der über diesem Tag steht, heißt es (Hebräer 13,8): Jesus Christus gestern heute und derselbe auch in Ewigkeit. Amen.

Liebe Gemeinde, die Jahreslosung stammt aus dem Johannesevangelium. Die Aussage steht im Kontext der Brotrede mit ihrem unmittelbar davorstehenden Ich-bin-Wort als zentraler Aussage:

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Joh. 6,35)

Diese Jahreslosung ist eine unglaubliche Zusage. Ganz gleich, was mich im neuen Jahr erwarten wird, es wird eine Konstante geben, an der ich mich festhalten kann; es ist dieses Versprechen von Jesus: Ich werde niemanden abweisen, der mich sucht, der sich aufmacht zu mir (so die Einheitsübersetzung). Martin Luther übersetzt noch drastischer: „… den werde ich nicht hinausstoßen.“

Die Zuversicht, die in diesem Satz liegt, möchte ich in der Predigt stark machen: Ganz gleich, in welcher Lage ich mich auch befinde, wenn ich mich an Jesus wende, wird er mich freundlich ansehen und annehmen. Jesus sagt uns heute, am Beginn des neuen Jahres, nicht: „Wenn du diese Voraussetzung erbracht hast …“ oder „Erst wenn du diese und jene Bedingung erfüllt hast, dann könnte ich … vielleicht … darüber nachdenken, ob ich dich zu mir lasse.“ Nein! Jesus sagt: Wer zu mir kommt, wer auch immer, den werde ich nicht abweisen! Es tut gut, mit solchem Vertrauen nicht nur ein neues Jahr zu beginnen, sondern überhaupt das ganze Leben anzugehen.“

Ihr Prädikant Horst Gieseler

 Musikalisch begleiten wird den ersten Gottesdienst im Neuen Jahr unser Kantor i.R.   Arno Ruus

Für den Besuch des Gottesdienstes benötigen wir nach den gültigen Covid-19 Regeln von Ihnen entweder einen vollständigen Impfnachweis oder einen Nachweis über die vollständige Genesung oder einen Schnell-/Bürgertest, nicht älter als 24 Stunden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sie können den Gottesdienst an diesem Sonntag auch im Live-Stream auf YouTube verfolgen oder unter  www.tersteegenkirche.de

Gemeinsame Aktion in Golzheim am Heiligabend:
Weihnachtspräsente für das Tersteegenhaus

Christ*innen aus der evangelischen Tersteegengemeinde und aus der katholischen Pfarrei Heilige Familie haben zusammen mit der Nachbarschaftswerkstatt Golzheim zu Weihnachten Tüten mit kleinen Geschenken zusammengestellt, die an alle 104 Bewohner*innen des Tersteegenhauses zum Weihnachtsfest mit einem Gruß aus dem Stadtteil verteilt wurden.
Am Heiligen Abend haben 15 Bewohner*innen des Tersteegenhauses, die keine Angehörige oder regelmäßige Besuche haben, einen besonderen Weihnachtsbesuch und -gruß von zwei Mitgliedern des Helferkreises erhalten.

 

 

 

 

  

 

Text und Fotos kath. Hl. Familie

(Rainer Nückel)

 

 

 

Unser Gemeindehaus ist vom 27.12.2021 bis zum 9. Januar 2022 geschlossen

 

 Texte und Fotos (wenn nicht anders angegeben): Hans Albrecht Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht (Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail hans.albrecht@evdus.de