W.I.R.  TERSTEEGEN MITTEN IM QUARTIER

Musik-, Kultur-, Begegnungs- und Erprobungs-Kirche

Präsenz nach 3G-Regel
 

Gottesdienst
am 22. Mai, 10.30 Uhr

„Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.“

 

mit Prädikant Horst Gieseler

 

Der Wochenspruch aus Ps 66, 20 weist uns den Weg in das Thema des heutigen Gottesdienstes

 „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.“

„Wir brauchen das Beten, liebe Gemeinde, wir brauchen das Vaterunser, in dem das Herz Jesu schlägt. Was er selber uns gelehrt hat, kann nicht falsch sein.

So will die Predigt am kommenden Sonntag vor allem eine Ermutigung zum Beten sein – egal in welcher Form, an welchem Ort, zu welcher Zeit. Manche brauchen Regeln, um sich ans Beten zu erinnern, andere können ohne feste Zeiten und Orte beten. Beten ist aber nicht nur Bitten, sondern ebenso Danken, was leider oft vergessen wird. Wenn es etwas gibt, was mein Leben in ein Gleichgewicht bringt, dann ist es das Beten. Es lindert Verzweiflung und begrenzt den Hochmut.

Rogate ist der Name dieses Sonntags, liebe Gemeinde, also: Betet!

Diese Aufforderung lässt keine Wahlmöglichkeiten. Das ist eine klare Anweisung. Der biblische Text für den kommenden Sonntag ist eine solche Anweisung, wie man das Gebet gestalten soll:

Der Predigttext des Sonntags Rogate steht im 1. Timotheus 2, die Verse 1 – 6a. (Gute Nachricht):

(1) Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde aufrufe, ist das Gebet, und zwar für alle Menschen. Bringt Bitten und Fürbitten und Dank für sie alle vor Gott! (2) Betet für die Regierenden und für alle, die Gewalt haben, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, in Ehrfurcht vor Gott und in Rechtschaffenheit. (3) So ist es gut und gefällt Gott, unserem Retter. (4) Er will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden. (5) Denn dies ist ja unser Bekenntnis: Nur einer ist Gott, und nur einer ist auch der Vermittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Jesus Christus. (6) Er gab sein Leben, um die ganze Menschheit von ihrer Schuld loszukaufen.

Beten ist Pflicht in der Gemeinde.

Alle sind freundlich, aber bestimmt aufgefordert zu beten, und im Text heißt es: Ich ermahne euch, und das ist kein unverbindliches Erinnern, sondern es handelt sich um etwas Wichtiges. Und zwar soll nicht nur einer für alle beten, sondern alle für alle! Es geht um Bitte, Gebet, Fürbitte und Dankgebete für alle Menschen.

Wie geht das?

Sie sind am Sonntag herzlich eingeladen.“

Ihr Prädikant Horst Gieseler

 

Ermutigung und Segen

Jeden Tag ein virtueller Gruß aus unserer evangelischen Tersteegen-Kirchengemeinde

„Verbunden mit einem Gedanken oder einer Frage schicken wir Interessierten einen Impuls für den Tag – zum Nach- und Weiterdenken, zur Besinnung und Ermutigung und ganz schlicht als Segen. Das kann zum Beispiel ein kurzer Bibeltext, ein Liedvers oder ein Gebet sein“, sagt Pfarrer Jürgen Hoffmann von der evangelischen Tersteegen-Kirchengemeinde.

„Wer gern täglich einen ermutigenden Impuls aus der evangelischen Tersteegen-Kirchengemeinde erhalten möchte, kann sich dazu anmelden auf unserer Homepage.

 

Registrieren Sie sich für den täglichen Gruß mit Ihrer Email-Adresse
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Termine

Samstag, 21. Mai,  15:30-17:00 Uhr
Cajon Workshop im Tersteegen-Gemeindehaus

Ralf Zartmann, der Schlagzeug-Lehrer der Tersteegenmusikschule, bietet einen Cajon-Workshop an.

 Eine Gruppe von max. 6 Personen wird sich zusammen in das Trommeln auf diesem Musikgerät einführen lassen. Es sind noch 2 Plätze frei. Der Preis beträgt 15 €. Wenn die Nachfrage größer ist, kann noch eine zweite Gruppe 17-18.30 Uhr eingerichtet werden.
Der einmalige Workshop ist ein Test auf eine potentielle Nachfrage. Bei entsprechendem Bedarf kann daraus ein Kurs werden, der z.B. zweimal im Monat stattfinden könnte.

  

Netzwerk Golzheim in der Tersteegen-Gemeinde

 Dienstag, 24. Mai, 10.00 Uhr: „Aktuelles aus dem Zeitgeschehen“, mit Waltraud Roßberg.

Rückblick auf Judas

von Pfarrer Jürgen Hoffmann

Premieren-Foto von Lukas Marvin Thum: Valerie Schneider

„Manchmal mache ich etwas, einfach weil ich weiß oder ahne:
Wenn Du das jetzt nicht machst, dann kann es sein, dass sich diese Möglichkeit nicht noch einmal bietet.

Ich habe allen Grund zur Freude!
.
Und am Dienstagabend die vierte und letzte Aufführung. Ich werde sie mir wieder ansehen
und ich bin wirklich gespannt, erwartungsvoll.

Nachdem das Stück „JUDAS“, das für die Woche vor Ostern geplant war, wegen Erkrankung (Covid) abgesagt werden musste, konnten wir die Aufführung auf das vergangene Wochenende, gestern und nun auch heute verschieben.

Ich bin in vielfacher Weise beeindruckt aus dieser Aufführung gestern herausgegangen:
die extrem beeindruckende schauspielerische Leistung, das kreisrunde Bühnenbild aus zwei Tonnen aufgeschütteter Erde in der Mitte unserer Kirche, die aufwendige Regiearbeit,
die sensiblen Toneffekte und die eigens komponierten Stücke für Klavier, all das hinterlässt bei mir einen tiefen Respekt vor der Leistung eines jeden aus diesem  engagierten Team.

Auf diese Weise einen Einblick in das Seelenleben von Judas, dem Sinnbild für Verrat schlechthin, zu bekommen, ließ auch über ca. 90 Minuten jede Zuschauerin, jeden Zuschauer mitgehen.
Judas stellt die Frage nach Schuld und Verantwortung, Reue und Vergebung.“

Texte und Fotos (wenn nicht anders angegeben): Hans Albrecht Kontakt: Ev. Tersteegen-Kirchengemeinde, Presbyter Hans Albrecht (Vors. Öffentlichkeitsausschuss), Tersteegenplatz 1, 40474 Düsseldorf,
E-Mail hans.albrecht@evdus.de