Gerhard Tersteegen – der Namensgeber unserer Gemeinde

Gott – gibt es ihn? Wo ist er, wenn es ihn gibt? Und ändert sich etwas für mich, wenn es Gott gibt oder nicht?

Für Tersteegen war es selbstverständlich, dass Gott da ist, und zwar immer – ohne Ausnahme. Nur: der Mensch lebt oft so, als ob es Gott nicht gäbe oder er ihn nicht brauche.

Darum lud Gerhard Tersteegen (1697-1769) in seinen persönlichen Begegnungen, in seinen Liedern und Briefen immer wieder dazu ein, sich bewusst zu machen, dass Gott da ist – und er ein großes Interesse daran hat, dass der Mensch sein Leben an Gott orientiert. Das heißt, danach zu fragen: Was will eigentlich Gott für mich und für die anderen Menschen, für diese Erde? Dann geht es darum, dass Glaube, Liebe und Hoffnung im eigenen Leben mehr Raum einnehmen und letztlich das Denken und Handeln bestimmen.

Modern gesprochen fragt Tersteegen: „What would Jesus do?“ – Was würde Jesus tun?

Tersteegen war ein großer Seelsorger. Er konnte Menschen, die selbst in schlimmen Lebenssituationen stecken, ermutigen, noch das Positive zu sehen und das Beste aus ihrer Situation zu machen. Statt Verzweiflung und Resignation strahlte er Hoffnung, Vertrauen auf Gott und Ermutigung aus.

Und genau das möchten wir als Tersteegengemeinde weitergeben: Hoffnung, Vertrauen auf Gott und Ermutigung.